Traumpfade - Songlines

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Aufgewacht, nachdem ich das Kind in den Armen getragen hatte. Ach, nein, er ist ja nicht mehr hier. Im Traum wollte ich mit einer anderen Frau einen Lift benutzen. Der Lift kam, doch darin stand eine schwere Frau mit einem Wagen mit Putzmaterial und versperrte alles. Die Szenerie veränderte sich. Aus dem Lift war eine elektronische Schiebetür geworden. Hinter der Tür ein bläulich wirkender riesiger Raum wie in der Abflugshalle eines Flughafens, mit einem leicht ansteigenden, breiten Transportband. Ich wollte durch die Tür gehen, doch die dicke Frau, dieselbe wie vorher im Lift, hinderte mich resolut daran. Sie drückte von der anderen Seite die Türflügel zusammen. Ich musste aber da rein, weil ich Thamiam auf dem Laufband sah. Er war zwischen 3 1/2 und vier Jahre alt und wurde auf einem Kindervelo das Laufband hoch geschoben.

Im Wissen darum, dass die Frau im Raum vor mir dafür verantwortlich war und dass sie es nicht gut meinte mit uns, sammelte ich meine ganze Kraft, packte die Türflügel mit beiden Händen. Es gelang mir, sie auseinander zu schieben. Ich rannte das Laufband hoch, nahm Thamiam zu mir und ging mit ihm in den Armen das Laufband runter.

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Aufwachen mit Beethoven - Waking up with Beethoven

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Hier am 4. August mit Sol Gabetta in der Kirche Saanen anlässlich des Menuhin Festivals

Seit vielen Monaten schon muss ich nachmittags wieder schlafen. Manchmal ist es ein 20Minuen-Power Nap, manchmal sind es zwei oder gar drei Stunden. Zum Einschlafen lasse ich meistens ein Hörspiel laufen, das ich gut kenne. Eines ohne aufgeregte Musik, mit einer ruhigen Sprecher*innenstimme. Heute nun wollte ich nach dem Besuch bei der Rheumatologin die Mittagsinformationen auf SRF2 nachhören. Viel habe ich davon nicht mehr mitbekommen. Doch wie schön und tröstlich war es doch, mit der Appassionata, gespielt von Lang Lang aufzuwachen. Ich ziehe zwar Hélène Grimauds Beethoven Interpretationen immer noch vor. Dennoch danke dem Herrn von B, Lang Lang und SRF2.

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Ein Versuch ist es wert - It's Worth a Try

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Mitte Mai: Rechts unten wird alles getrocknet, was schon am Absamen ist und nicht mehr zurück in den Garten sollte - Mid-May: At the bottom right, everything is dried that is already mature and should no longer be returned to the garden

Oh, je, über zwei Monate seit dem letzten Tagebucheintrag. Aber klar, ich konnte einfach nicht mehr. Das ganze Hormondurcheinander mit Schilddrüsenhormonen und Cortison; die Schmerzen verursacht durch die Polymyalgia Rheumatica, die zunahmen statt nachliessen. Die daraus resultierende Immunschwäche, die fünf Monate lang jeden Infekt zuliess. 200 Quadratmeter Freizeitgarten, der unter anderen Umständen gut zu handhaben wäre und auch viel Freude machen würde. All das und Thamiam, der jeden Tag so sehr fehlt, dass es mir zwischendurch über mehrere Wochen einfach die Sprache verschlägt.

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Tag der Befreiung - Liberation Day

Gestern war der Tag der Befreiung von den Massenmörder*innen des nationalsozialistischen Terrorregimes, das von so vielen machtgierigen Menschen mitgetragen und geprägt worden war. Sich über andere Menschen erheben, ihnen ihr Menschsein absprechen, Macht ausüben über andere, endlich jemand sein, dazugehören, Beachtung und Lob bekommen von Leuten, die scheinbar wissen, was zu tun ist.

Ich musste daran denken, dass weltweit Nazis daran sind, ihr Gift, den Hass gegen alle, die sie als minderwertig, als lebensunwert bezeichnen, wieder öffentlich zu verbreiten.

Wir müssen die stoppen. Wir wissen alle, wohin es führt, wenn Hater das Regime übernehmen.*

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Liebe Thamiam - Dear Thamiam

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Ohne Worte.

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Heartbreaking Pain - Herzzerreissender Schmerz

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Thamiam

Das "Kind" wäre heute 25 geworden. Es tut immer noch weh. So weh.

Da ist kein Warum mehr. Nur Weh.

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Mit Dankbarkeit - With Gratitude

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Wenn ich über Thamiam und die Trauer um ihn schreibe, bin ich selten so ganz sicher, ob ich das wirklich veröffentlichen soll. Und dann denke ich, dass mir das gleich - gültig sein muss. Für die einen ist es richtig, für die anderen ist es falsch. Wichtig ist zuallererst, wie es für mich, in der Stille - manche würden sagen Einsamkeit - nach Thamiams Tod, ist. Es ist schlimm, als Mutter negiert und allein gelassen zu werden. Mein Schreiben hier ist ein Teil dieser Aufarbeitung und ein Zeichen meines Wunsches, Gehör zu finden. Und wenn das nicht passiert, ist das halt auch ok.

 

Gestern nun schrieb mir eine Frau, die ihren Sohn ebenfalls verloren hat, sie danke fürs Teilen.

 

Ich danke dir, D. dass du als eine, die weiss, wie es ist, mich im Schreiben und Teilen bestätigst.

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Er fehlt so sehr - Dearly Missing The Child

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Thamiam fehlt. Wieder und wieder und wieder. Der Schmerz ist etwas weniger wild geworden. Und doch. Das Herz tut weh, wenn ich an ihn denke. Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mehrmals an ihn denken, ihn nicht vor mir sehen würde. Manchmal spüre ich seinen Körper in meinen Armen. Als Baby auf meinem Bauch liegend, mit den Fingern der rechten Hand an meinem linken Ohr zupfend, weil er so offenbar besser einschlafen konnte. Als kleiner Junge, der mir seine Arme entgegenreckt, um ein kleines Kätzchen in Empfang zu nehmen. Als junger Mann, der sich für den Kuss zur Begrüssung herunterbeugen muss. Oder früher das Gefühl, wenn wir die Nasenspitzen aneinander rieben oder wenn er als Kleinkind sich wünschte, dass ich ihm auf die Wangen prustete. Dieses Gelächter.

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Brüche - Discontinuances

Thamiam in 2010 with Mrs. Salander - Thamiam 2010 mit Frau Salander
Thamiam in 2010 with Mrs. Salander - Thamiam 2010 mit Frau Salander

Es braucht jeweils eine gewisse Zeit, bis ich wieder an etwas anderes denken, über etwas anderes schreiben kann.

 

Er fehlt weiterhin. Es passiert immer noch, dass ein Teil von mir von einer Sekunde zur nächsten höchst erstaunt ist, dass er tot ist. Das tut so weh. Zum Glück treffe ich wenigstens einmal im Monat auf Frauen, denen es auch so ergeht und die wissen, wie es sich anfühlt. In unserer Gesellschaft ist mensch schon sehr allein mit dem Tod. Dazu kommt noch, dass seine andere Mutter dafür gesorgt hat, dass viele ihrer Heterobekannten gar nichts von mir wussten. Und obwohl manche es jetzt wissen, unterstützen sie sie in dem Verleugnungsmechanismus. Letzthin ist mir aufgefallen, dass neben meinen Freundinnen gerade mal zwei aus dem Heterokreis gecheckt haben, dass auch ich ein Kind verloren habe. Gut tut, dass viele der Spitex-Fachkräfte Thamiam kannten, weil er bei ihnen Zivildienst geleistet hat. Ab und zu erzählt eine wieder ein Erlebnis mit ihm und dann leuchten die Augen, weil er ein so liebenswürdiger junger Mensch war. Oder der Mann, der mir letzthin erzählte, er habe eine Tochter und es spiele überhaupt keine Rolle, dass sie nicht seine leibliche Tochter, sondern formal seine Stieftochter sei. Er empfinde für sie als Vater. Solche empathischen Mitteilungen helfen sehr.

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Worte. Sie werden zu nichts. - Words. They become nothing.

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Thamiam fehlt. Jeden einzelnen Tag. Immer wieder dieses Erschrecken: Er ist tot. Schreiender Schmerz jedesmal im Moment der Erkenntnis. Worte werden zu nichts, wirken wie abgedroschene Klischees. Fremd.

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Lustvoll kochen, schöner essen - Cooking with pleasure, food has to become more delightful again

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Seit Thamiams Tod vor zwei Jahren konnte ich nur noch selten gut kochen. Nicht für mich und für andere noch weniger. Alle paar Monate mal gelang es mir aus dem kreativen Küchendesaster auszubrechen (Bild links). Als dann auch noch die schlimmen Schmerzen dazu kamen, konnte ich fast nur noch gebratenen Reis mit Ei, Pasta pur oder eine Bouillon zubereiten. Grad noch, dass ich so würzen konnte, dass es einigermassen schmeckte.

Nach dem Spitalaufenthalt auf der Inneren in Arlesheim, wo wirklich wunderbar für uns gekocht wurde und mit leicht zunehmenden Energiereserven hat sich das in den letzten Wochen zum Glück wieder gewandelt.

Unter dem Motto "Selbstfürsorge - lustvoll kochen, schöner essen" habe ich die Speisen meistens fotografiert. Und weil ich mich darüber freue, dass die Kreativität sich nicht wie so oft zuvor gleich wieder in ein Loch verkrochen hat, teile ich heute ausnahmsweise Foodporn.

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Ein Mittel gegen das Verstummen - A Remedy Against Falling Silent

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Als ich gestern der Ärztin erzählte, es stimme mich unzufrieden bis unglücklich, dass ich vor lauter Schrecken immer wieder verstumme und mein literarisches Schreiben zu kurz komme, meinte sie, wie es denn wäre, wenn ich mir vornähme, jeden Tag einfach nur fünf Minuten zu schreiben. Und es dabei bewenden lassen würde, z.B. nur ein Blümchen zu beschreiben.

 

So einfach.

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Break - Pause

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Ernen, talauswärts - View out of the valley

Eine lange Pause wurde notwendig. Die akute, neue Autoimmunerkrankung Polymyalgie brauchte alle Energie und Aufmerksamkeit, um einen Umgang mit ihr und mit der Medikation finden. Zu Beginn geriet ich in eine Art Cortisonrausch. Das Cortison sagt: „Mach, mach, mach. Und das geht noch und das auch noch und jenes auch noch und ach, das wolltest du doch auch schon längst erledigen und wäre es nicht schön, wenn …“, während Körperchen schon längst die Grätsche macht und die Arme sowieso nicht mehr als ein paar Sekunden oder Meter mehr ein halbes bis anderthalb Kilo zu tragen vermögen. Aber du wirst getrieben, innerlich zittert „es“. Du kannst nicht still sitzen. Musst dich bewegen.

(For English speaking people I'm really sorry, but I've not the energy to translate.)

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Wenn die Worte wiederkehren - When words come back

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Für den vergangenen Donnerstag, Thamiams zweiten Todestag, hatte ich geplant draussen in der Natur für Thamiam und mich mit einem Ritual einen Herzensort zu gestalten. Ich musste absagen, weil ich mich kaum bewegen konnte. Aber es ist ok. Ich kann das noch machen, wenn es mir wieder besser geht.

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Thamiam 26.03.1995 - 25.04.2017

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Résumée

I'm really sorry for English speaking readers, but at the moment I can't translate.

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Es war in den ersten vielen langen einsamen Monaten nach Thamiams Tod äusserst schwierig, dem Trauerprozess zu folgen. Zum einen waren da die abgrundtiefe Ohnmacht und die schreiende Verzweiflung darüber, dass ihm lebensnotwendige medizinische Massnahmen verweigert worden waren und sein Tod so unausweichlich geworden war. Und Schmerz und Wut darüber, dass die heteronormative Gesellschaft es ermöglichte, eine lesbische Mama nicht nur auszuschliessen, sondern zur Nichtexistenz zu verdammen.

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Ein allerletztes Mal - A very last Time

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Burtseltag 2011

Heute vor zwei Jahren sah ich Thamiam das letzte Mal lebend. Er hatte tags zuvor seine Kamera bei mir vergessen. Er machte uns Espressi, danach spazierten wir ein Stück dem Rhein entlang. Wir gingen zusammen noch in die Schmiedenhof-Bibliotheke, weil er sich Musik für die Reise holen wollte und ich Bücher abzugeben hatte. Er stellte fest, dass sein Abo nicht so viel hergeben würde, wie er bräuchte. Ich schrieb ihm nachher, mir sei leider erst hinterher eingefallen, dass er auch mein Abo hätte nutzen können. Und er solle doch ein ander Mal bitte auch einfach fragen.

Zu seinem 22. Burtseltag hatte ich in den alten Fotoalben geschmöckert und ihm ein paar Bilder von März bis Juni 1995 geschickt.

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Nicht heute. Auch nicht, als ob - Not today. Not even as if it were

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Die Jahrestage folgen sich derzeit nah aufeinander. Heute vor zwei Jahren feierten Thamiam und ich unsere Geburtstage nach. Meinen vom 22. und seinen vom 26. März. Wir wussten es nicht. Es war das letzte Mal. Es war sehr warm. An den ungeschützten Sonnenplätzchen wurde es schnell zu heiss. Am Schluss sassen wir unter dem Walnussbaum, der mit ein paar frischen Blättchen ein wenig Schatten spendete.

Thamiam war geschwächt. Ich bat ihn, die Woche drauf, wenn er von Wien zurück sei, unbedingt ein grosses Labor machen zu lassen. Dazu kam es nicht mehr.

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Back to the Roots - Zurück zu den Wurzeln

Der Moment, in dem ein fehl geleiteter Mensch wieder auf seinen Weg zurückfindet.

The moment when a misguided person finds his way back to his own life.

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Samhain

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Heute ist Samhain. Die Nacht, in der die Welten durchlässig sind. Von Thamiam geträumt. Er war noch klein. Etwa drei Jahre alt. Wir waren unterwegs auf einer schmalen Trockensteinmauer, die zu einem Haus führte. Vor dem Haus endete die Mauer an einer Treppe, eine kleine Wand trennte die Mauer von der Treppe, die nach unten führte. Es war recht gefährlich für ein kleines Kind. Also gab ich ihm Halt, während er versuchte, um das Wändchen herum auf den Sims oberhalb der Treppe zu gelangen. Ich weiss noch, dass ich ihm sagte, du kannst es mit hüpfen versuchen. Von unten kam ein Auto angefahren und leider erwachte ich.

Er fehlt. Schmerzlich. Immer noch.

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Ach, Thamiam

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Gestern fand ich im Netz einen Artikel der taz mit Igor Levit, den ich zu lesen anfing, mir den Rest aber für abends aufsparte, wenn ich mehr Zeit hätte. Er spricht in dem Interview als einer der wenigen weltweit bekannten Musiker darüber, dass und warum es heute nicht mehr möglich ist, sich bequem zurückzulehnen. Und er spricht mir aus dem Herzen. Der Artikel machte mich gwundrig auf den Menschen und den Musiker. Also hörte ich mir ein paar Aufnahmen an. Und war berührt, begeistert, ergriffen. Wieder mal der Gedanke, das will ich mit Thamiam teilen. Und immer noch der Schock, wenn ich erkenne, dass das nicht mehr geht.

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Sofalesung ohne Thamiam und mehr – Reading without Thamiam and more

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Für die Kühe aus Offenstallhaltung nun das erste Jahr, dass sie auf die Weide dürfen. Umdenken eines Bauern - For the cows, who used to live in open stabling, it is the first year that they are allowed to go to pasture. Change of thinking of their farmer.

Neues von der Vermieterseite. Oder, besser gesagt, nichts Neues. Die Vermieter hätten mir bis heute die zuviel bezahlten Nebenkosten zurückbezahlen sollen. Wie erwartet haben sie das nicht gemacht.

Nun warten wir auf Antwort des Vermieteranwaltes, der die Zustimmung geben soll, dass die zuviel bezahlten Nebenkosten mit der Miete der nächsten beiden Monate verrechnet werden.

 

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Über das Verstummen, wenn das Unfassbare zu gross ist - About falling silent, when the intangible is too big

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Einige Wochen mussten vergehen. Kennst du das? Jedesmal, wenn ich schreiben wollte, - ich wusste auch was, verkrümelten sich die Worte. Wie kleine Käfer, die merkten, dass sie entdeckt worden waren, verschwanden sie eilig durch schmale Ritzen in unzugängliche Höhlen. Keine Chance, sie wieder hervorzulocken. Auch jetzt noch nicht.

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Schönheiten und nächtliche Deichwache - Beauties and Nocturnal Dike Guard

Die wundervollen Impressionen aus meinem neuen Freizeitgarten und aus Balkonien versöhnen mich von neuem mit dem Übermass an Hahnenfuss, Löwenzahn, Diestel und Giersch im neuen Garten. Ich liebe diese Pflanzen ebenso. Aber wenn neben ihnen kein Platz mehr bleibt für Gemüse, können eben nicht alle bleiben. Das gab viel zu tun die letzten Wochen. Und obwohl alle Muskeln schmerzten, war es ein Segen. Das Jäten schenkte mir Stunden, in denen ich ruhiger an Thamiams Tod und die Jahrestage dachte. Es hat mich zeitweise abgelenkt und die Gartenarbeit kräftigt auf Dauer.

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Verschiedene Wege - Different Ways

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