Novemberblüte - November Blossom

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Ich wollte am Novemberschreiben NaNoWriMo

teilnehmen. D.h. im November 50'00 Worte schreiben. Z.B. jeden Tag 1'667. Ohne Zensur. Ohne zu überarbeiten. Ziel: Am Ende des Monats den Stoff für einen Roman beisammen zu haben. Nun reicht die Energie an den meisten Tagen für knapp zwei Stunden morgens. Trotzdem gehe ich einmal die Woche nachmittags in die Wassergymnastik um den Muskelaufbau und die Beweglichkeit zu fördern und einen Nachmittag lang in einen Nähkurs. Da mache ich dann in drei Stunden etwa so viel, wie gesunde Menschen in einer. Danach brauche ich zwei Tage um mich zu erholen. Aber mei, so ist es halt jetzt und ich bin immer noch zuversichtlich, dass sich das auch wieder ändert.

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Reisen vs. nicht reisen - Travel Versus Staying Home

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Einer meiner Lieblingsplätze in Thun - One of my favourite places in Thun

Eigentlich sässe ich jetzt im Zug, unterwegs zu meiner Thuner Freundin G. Ich hatte gut geplant und zwecks "physical distancing" vor zwei oder drei Wochen schon bei der SBB Spartickets 1. Klasse gekauft. Die Hin- und Rückreise für je Fr. 13.60. Doch nun sagen Polymyalgia Rheumatica und die Muskeln im Verbund mit Methotrexat unterdrücktem Immunsystem und steigenden Covid-Zahlen: "Nein. Danke." Also bin ich vernünftig und bleibe zu Hausse.

Manchmal nervts. Sowohl die Schmerzen wegen der Polymyalgia wie auch die Situation mit SARS-CoV-2. Ich kann gut mit mir allein sein. Es gibt 1001 Sachen, die mich interessieren, die ich machen kann inkl. still sitzen und Luftlöcher gucken, was auch nichts anderes als eine Form der Meditation ist. Aber nur zwischen Wohnung, Garten, Ärztin und Lebensmittelgeschäft zu pendeln ist etwas einseitig. Dann denke ich wieder: Ich lebe in einem Land mit einem der weltweit besten Gesundheitssysteme, ich bekomme die Pflege und die Unterstützung, die ich brauche.

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Traumpfade - Songlines

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Aufgewacht, nachdem ich das Kind in den Armen getragen hatte. Ach, nein, er ist ja nicht mehr hier. Im Traum wollte ich mit einer anderen Frau einen Lift benutzen. Der Lift kam, doch darin stand eine schwere Frau mit einem Wagen mit Putzmaterial und versperrte alles. Die Szenerie veränderte sich. Aus dem Lift war eine elektronische Schiebetür geworden. Hinter der Tür ein bläulich wirkender riesiger Raum wie in der Abflugshalle eines Flughafens, mit einem leicht ansteigenden, breiten Transportband. Ich wollte durch die Tür gehen, doch die dicke Frau, dieselbe wie vorher im Lift, hinderte mich resolut daran. Sie drückte von der anderen Seite die Türflügel zusammen. Ich musste aber da rein, weil ich Thamiam auf dem Laufband sah. Er war zwischen 3 1/2 und vier Jahre alt und wurde auf einem Kindervelo das Laufband hoch geschoben.

Im Wissen darum, dass die Frau im Raum vor mir dafür verantwortlich war und dass sie es nicht gut meinte mit uns, sammelte ich meine ganze Kraft, packte die Türflügel mit beiden Händen. Es gelang mir, sie auseinander zu schieben. Ich rannte das Laufband hoch, nahm Thamiam zu mir und ging mit ihm in den Armen das Laufband runter.

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Wenn die Zeiten ineinander fliessen - When Times Flow Into Each Other

Nachdem meine Mutter gestorben war, konnte ich einiges aus ihrem Haushalt übernehmen. U.a. gehörten zwei ihrer Schürzen dazu. Während ich das dampfende Bügeleisen über den Stoff schiebe und darauf achte, nicht noch mehr Falten hinein zu bügeln, beginnt das Kopfkino. Wie ich diese Schürzen schon als Kind gebügelt habe. Vor 58 Jahren. Wie ich die Taschentücher meines Vaters und des Onkels, der bei uns wohnte, bügelte und meine Mutter mich warnte, Onkel Hans werde nicht zufrieden sein, wenn ich Falten in seine Taschentücher bügelte.

Der Onkel, der das Kind vergewaltigte. Immer und immer wieder. Welche Gedanken, Gefühle bewegten damals wohl das kleine Mädchen bei den Worten der Mutter?

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Aliens - Menschen und andere Tiere VII / Aliens - Humans and Other Animals VII

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Blüte der Angelikabohne auf meinem Balkon - Angelica bean blossom on my balcony

Ja, nun. Gestern lief die Frist zur Widerrufung der beiden Vergleich ab, die von der Schlichtungsbehörde vorgeschlagen worden waren. Der eine betrag die Nebenkosten 2017/2018 und die verdeckte Mietzinserhöhung, der andere die verweigerte Weitergabe der Leitzinssenkung. Das würde ca. 40 Fr. weniger Mietzins bedeuten. Kurz vor dem Wochenende fand ich heraus, dass in den Nebenkosten 2017 mindestens eine Arbeit verrechnet wurde, die 2017 gar nicht stattgefunden hatte. Umgeschlagen auf (damals) vier Mietparteien sind das bereits 150 Franken zuviel verrechnete Nebenkosten. Da die Nebenkosten 2017 im Vergleich zu 2016 eklatant viel höher sind, gehe ich davon aus, dass da noch mehr nicht stimmt. Als ich mir der Anwältin des Mieter*innenverbandes telefonieren konnte, erfuhr ich, dass die Gegenpartei auch Widerruf eingelegt hat. Wie praktisch. Dann muss das Ganze nochmals überprüft werden und dieses Mal besonders sorgfältig.

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Glückseligkeit des Seins - Bliss of Simply Being

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Im Liegestuhl ruhend das Glück spüren, im Teich plätschert der kleine Springbrunnen. Hummeln, Wespen, Bienen nutzen den Teich als Tränke. Libellen tanzen durch die Luft, die roten versuchen tatsächlich noch Eier zu legen. Von weitem die Stimme einer Gartennachbarin. Kürbisse und Zucchetti wachsen trotz falschem Mehltau um die Wette. Die sonnengereifte Tomate Vesuvio schmilzt beinahe in der Mundhöhle. Sehr müde von den Anstrengungen, die die Magendarmgrippe abverlangte. Die Übelkeit noch nicht ganz ausgestanden. Und doch, und doch fühle ich dieses Glück des einfach nur Sein.

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Aliens - Menschen und andere Tiere VI / Aliens - Humans and Other Animals VI

Heute Morgen fand die Schlichtungsverhandlung bzgl. der Nebenkosten 2017 und 2018 und des verdeckten Mietzinsaufschlages statt. Leider musste meine Anwältin ohne mich da hingehen. Mich hat seit Dienstagmorgen eine Magendarmgrippe im Griff. Inkl. Bettwäschewechsel mitten in der Nacht. Aber mei, auch das geht vorbei.

Der Kammerjäger war letzte Woche hier. Keine Ahnung, was für einen Auftrag er hatte. Jedenfalls hat er das ganze Brutmaterial auf dem Dach gelassen. Die Längsseite zur Solaranlage, parallel zum Giebel ist immer noch offen zugänglich. Er merkte erst, als das Auto mit dem Hydrauliklift vor der Tür stand, dass er mit dem Gefährt nur an drei Seiten der Solaranlage rankommt. Für den Rest bräuchte er einen Spezialisten, der aufs Dach klettern kann. 

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In Verbindung sein - To Be in Touch

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Camouflage - Mimikry

Heute erzählte ein älterer Mann in der Sendung Persönlich des SRF, wie seine Frau das erste Mal in ihrem Leben gebetet habe, als sie in Guadeloupe vor dem Rückflug in die Schweiz ihren Autoschlüssel verloren hatten. Das sei ein Schlüsselerlebnis gewesen für ihn, Jesus kennenlernen zu wollen. Zwei Minuten, nachdem seine Frau gebetet habe, hätten sie den Autoschlüssel in einem grossen Kompostcontainer gefunden. Schön und gleichzeitig: Ach, je.

 

Ich kenne einige Menschen, die ähnliche Erlebnisse hatten. Ich selber kann, wenn ich gut bei mir bin, z.B. den Spaghetti im Kochwasser sagen, sie sollen mich rufen, wenn sie gar sind. Oder ich bitte einen verlegten Gegenstand, mir den Weg zu ihm zu zeigen.

 

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Hoffentlich gute Neuigkeiten - Hopefully Good News

Endlich. Nachdem ich gestern den Herrn Verwalter daran erinnern musste, wie lange es her ist, dass ich bzgl. der Mängel schriftlich (Betonung auf schriftlich, denn mündliche Meldungen werden von den Herrschaften ja grundsätzlich abgestritten) Meldung machte (Isolationsmatten 20. Januar.!!, Tauben 21. Mai. und Regenrinnen 17. Juli.), erhielt ich einen Anruf des Kammerjägers, sie würden die Tauben morgen Mittwoch vom Dach befördern. Und so leid es mir tut, dass die Tauben ihren wunderbaren Brutplatz verlieren werden (und hoffentlich nachhaltig!), ich bin enorm erleichtert. Nun muss ich mir nur noch gut planen, wie und wo ich den morgigen Tag verbringen werde, denn die Arbeiten hier werden laut. Das Haus ist ein 50er Jahre Betonhaus, das jeden Ton durch alle Mauern schickt.

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Happy Burtseltag - Happy Birthday

Happy Birthday, mein lieber älterer Sohn M.

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Zwitschermüdigkeit - Twitter Fatigue

Darf ich vorstellen. Meine neue Mitarbeiterin - May I introduce. My new employee.
Darf ich vorstellen. Meine neue Mitarbeiterin - May I introduce. My new employee.

Ich bin ja in gewissen Phasen ein News-Junky, wie ich schon vor Jahrzehnten feststellen konnte. V.a. dann, wenn schon fast körperlich erfassbar ist, dass sich in der Welt grundlegend was verändert. Die Montagsdemos z.B. Ende der 80er Jahre, in der damaligen DDR. Oder der gewaltsame und verbrecherische Sturz der Allende-Regierung durch die USA und seine Ermordung am 11. September 1973. Das Unrecht, das die Pinochet Regierung der eigenen Bevölkerung antat. Ich musste jede Stunde am Radio die Nachrichten hören, obwohl kaum damit zu rechnen war, dass sich von Stunde zu Stunde viel ändern würde. Der Nachrichtenfluss ging zwar bereits ziemlich schnell über den Ticker, aber bis die News da ankamen, wo sie per Fernschreiber übermittelt werden konnten, dauerte es sehr viel länger.

Im Herbst 2015 anlässlich des Marsches der Flüchtlinge, die in ihrer Verzweiflung in Budapest Richtung Österreichische Grenze losmarschierten, aktivierte ich meinen Twitteraccount, der seit Jahren vor sich hindümpelte. Und es zog mir total den Ärmel rein. Da ich kaum etwas retweete, das ich nicht selber gelesen habe, verbrachte ich sehr viel Zeit am Rechner. Ich recherchierte zu Islamisten, zu den braunen Esoteriker*innen, zu Nazis, die manche Neonazis nennen, was sie aber nicht sind, denn das unsägliche, menschenverachtende Gedankengut hatte immer eine Kontinuität. Es war Übelkeit erregend. Mein Magen rebellierte. Dennoch hatte ich lange den Eindruck, etwas beitragen zu können, manche von denen zu stoppen. Oder ich konnte andere unterstützen, die angegriffen wurden, damit für die Angreifer*innen klar wurde, dass die angegriffene Person, meistens Frauen, nicht alleine ist.

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Aliens - Menschen und andere Tiere V / Aliens - Humans and Other Animals V

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Sammlung für die Bestimmung durch den Biologen; ein Teil von dem, was ich über der Badewanne aus den Kleidern geschüttelt habe - Collection for determination by the biologist; part of what I shook out of my clothes over the bathtub

Es hat nachgelassen mit der Stecherei und Beisserei. Göttin oder wem auch immer sei Dank. In den letzten drei Tagen wurde ich nur noch zweimal gestochen, merke aber, dass ich noch auf der Hut bin. Ich traue mich noch nicht, Wäsche aus dem Schrank zu nehmen ohne sie vorher zu waschen und im Tumbler zu trocknen. Dabei mag ich tumblern gar nicht. Ich hänge meine Wäsche lieber auf. Zum einen bleibt sie länger heil und zum anderen liebe ich es zu sehr, meine Nase in frische Wäsche zu stecken, die nach Sonne und Blumen duftet.

 

Auf dem Dach „natürlich“ keine Veränderung. Und im Estrich (schw.dt. für Dachboden) hängen die Isolationsmatten weiterhin herunter. Und was im Kleiderschrank alles kreucht und fleucht will ich heute gar nicht so genau wissen. Es reicht zu wissen, dass ich nächstens die Herbst und Winterkleider vom Dachboden runterholen muss. Keine Ahnung, wie das geschehen soll, wer das machen soll. Ich habe keine Kraft mehr dazu.

 

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Aliens - Menschen und andere Tiere IV / Aliens - Humans and Other Animals IV

Das kann heiter werden. Der Kammerjäger sagte vor einiger Zeit, er könne mit der Arbeit nicht anfangen, bevor das Isolationsmaterial im Dachboden wieder befestigt wurde. Vergangenen Freitag kam nun endlich ein Handwerker, der jetzt erstmal eine Offerte erstellen wird. Und es dauert und dauert und dauert …

 

Vor lauter saugen, waschen, waschen, saugen saugen, Teppiche mit Essigwasser schrubben, Kleider über der Badewanne ausschütteln, Corpora delicti sammeln für den Biologen, konnte ich den Balkon erst notdürftig reinigen.

 

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Aliens - Menschen und andere Tiere III / Aliens - Humans and Other Animals III

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I always have the longer power of breathing

Gestern informierte ich den Spengler, es könne sein, dass die Verwaltung die Bezahlung der Rechnung verweigere. Falls der Herr Verwalter seine Drohung wahrmache, solle der Spengler die Rechnung so wie sie ist, an mich schicken. Ich würde mich darum kümmern. Was er mir anschliessend über seine Erfahrungen mit dieser Verwaltung erzählte, war bemerkenswert unschön.

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Aliens - Menschen und andere Tiere II/ Aliens - Humans and Other Animals II

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Bilsenkraut - Henbane

Heute also beim Dermatologen. Die gute Nachricht. Er sagt, es seien eindeutig Flohstiche und solche von Milben, die sich jedoch nicht in menschlicher Haut eingraben. Also keine Krätze z.B. Auch keine Wanzen. Die wären gemein. Jetzt bekomme ich eine Salbe, die ich auf die juckenden und brennenden Stellen auftragen kann. Cortison (was auch sonst) und Antibiotikum. Bzgl. der Bestimmung der Tierchen meinte er, das sei Sache des Kammerjägers. Klar, nichts einfacher als das.

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Aliens - Menschen und andere Tiere I/ Aliens - Humans and Other Animals I

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Ursprünglich sollte mein nächster Blogeintrag von den Schönheiten im Garten handeln. Doch es kam ganz anders.

 

(I'm really sorry, 'm not able to translate, too much troubles in these weeks)

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Ansonsten gesund - Otherwise Healthy

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Bei den Untersuchungen der letzten zwei Wochen und nach dem PET Scan/CT hat sich glücklicherweise ergeben, dass ich sonst gesund bin - also ausser Laktose- und Glutenintoleranz (seit 2008), Hashimoto, Polymyalgia rheumatica, Bursitis und Entzündung unter dem rechten Schulterblatt 😱😂

Die Rheumatologin meint, es könnte sein, dass eine (seropositive - Korr.) seronegative Arthrose mitmische. Hoffen wir, dass nicht. Gestern haben wir mit Methotrexat gestartet und nun hoffe ich, dass sich innert der nächsten zwei Monate die Situation deutlich verbessert.

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Aufwachen mit Beethoven - Waking up with Beethoven

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Hier am 4. August mit Sol Gabetta in der Kirche Saanen anlässlich des Menuhin Festivals

Seit vielen Monaten schon muss ich nachmittags wieder schlafen. Manchmal ist es ein 20Minuen-Power Nap, manchmal sind es zwei oder gar drei Stunden. Zum Einschlafen lasse ich meistens ein Hörspiel laufen, das ich gut kenne. Eines ohne aufgeregte Musik, mit einer ruhigen Sprecher*innenstimme. Heute nun wollte ich nach dem Besuch bei der Rheumatologin die Mittagsinformationen auf SRF2 nachhören. Viel habe ich davon nicht mehr mitbekommen. Doch wie schön und tröstlich war es doch, mit der Appassionata, gespielt von Lang Lang aufzuwachen. Ich ziehe zwar Hélène Grimauds Beethoven Interpretationen immer noch vor. Dennoch danke dem Herrn von B, Lang Lang und SRF2.

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Ein Versuch ist es wert - It's Worth a Try

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Mitte Mai: Rechts unten wird alles getrocknet, was schon am Absamen ist und nicht mehr zurück in den Garten sollte - Mid-May: At the bottom right, everything is dried that is already mature and should no longer be returned to the garden

Oh, je, über zwei Monate seit dem letzten Tagebucheintrag. Aber klar, ich konnte einfach nicht mehr. Das ganze Hormondurcheinander mit Schilddrüsenhormonen und Cortison; die Schmerzen verursacht durch die Polymyalgia Rheumatica, die zunahmen statt nachliessen. Die daraus resultierende Immunschwäche, die fünf Monate lang jeden Infekt zuliess. 200 Quadratmeter Freizeitgarten, der unter anderen Umständen gut zu handhaben wäre und auch viel Freude machen würde. All das und Thamiam, der jeden Tag so sehr fehlt, dass es mir zwischendurch über mehrere Wochen einfach die Sprache verschlägt.

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It's a Raining Day - Ein Regentag

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Ersehnter Regen. Die Erde war stark ausgetrocknet, als hätte es die paar Regentage vorletzte Woche nicht gegeben.

 

Welcome rain. The earth was very dry, as if the couple of rainy days the week before hadn't happened.

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Wertvolle Unterstützung - Precious support

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Freizeitgarten - Allotment garden

Die letzten Wochen waren auch hart, weil die Reduktion des Cortisons das erste Mal seit letzten Herbst nicht nachlassend heftige Muskelschmerzen verursachte. Sonst wurde es jeweils ca. 14 Tage nach einer Reduktion (alle vier Wochen um 1 mg) wieder erträglich. Gleichzeitig standen so viele schwere Gartenarbeiten an, die ich nicht selber machen konnte. Ich hatte ja schon im letzten Jahr erst Mitte Juni anfangen können, nachdem ich zuvor im Spital gewesen war. Mama Natur liebt solche Zustände. Vergissmeinnicht und Hahnenfuss, Löwenzahn und Knoblauchhederich, Giersch und Co. hatten den Garten übernommen. Woher Hilfe bekommen? Die Spitex stellt zwar ab und zu einen Zivi zur Verfügung. Im Frühjahr reicht das leider nicht, wenn eins selber kaum eine Gabel in der Hand halten kann.

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Tag der Befreiung - Liberation Day

Gestern war der Tag der Befreiung von den Massenmörder*innen des nationalsozialistischen Terrorregimes, das von so vielen machtgierigen Menschen mitgetragen und geprägt worden war. Sich über andere Menschen erheben, ihnen ihr Menschsein absprechen, Macht ausüben über andere, endlich jemand sein, dazugehören, Beachtung und Lob bekommen von Leuten, die scheinbar wissen, was zu tun ist.

Ich musste daran denken, dass weltweit Nazis daran sind, ihr Gift, den Hass gegen alle, die sie als minderwertig, als lebensunwert bezeichnen, wieder öffentlich zu verbreiten.

Wir müssen die stoppen. Wir wissen alle, wohin es führt, wenn Hater das Regime übernehmen.*

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Heartbreaking Pain - Herzzerreissender Schmerz

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Thamiam

Das "Kind" wäre heute 25 geworden. Es tut immer noch weh. So weh.

Da ist kein Warum mehr. Nur Weh.

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Herzerwärmendes. In Zeiten des Virus III - Heartwarming. In Times of the Virus III

Warum ich mich so aufrege über die Hamsterkäufer*innen, wurde ich gefragt. Die Antwort darauf zeigt das Bild, das ich im Netz fand (weiss leider nicht mehr wo). Für viele

ältere Menschen, Kranke, sonstwie mobilitätseingeschränkte ist der ganz normale Einkauf zurzeit extrem kräftezehrend und risikoreich. Für einen ganz normalen Einkauf mit sechs, sieben Sächelchen auf der Liste muss ich dreimal einkaufen gehen, bis ich endlich alles zusammen habe. So wie auf dem Bild habe ich vor zwei Tagen mehrere alte Menschen mit Gehilfen, Rollatoren gesehen, die sich im Lebensmittelgeschäft nur sehr langsam fortbewegen konnten und immer wieder vor einem leeren Regal standen. Mir egal, wenn ihr euch nicht aufregt. Mir geht diese Rücksichtslosigkeit auf die Eier.

 

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In Zeiten des Virus II - In Times of the Virus II

Ernte. Rucola/Rauke, Ringelblume/Calendula/ Borretsch, Bärlauch - Harvest. Arugula, marigold/calendula, borage, wild garlic
Ernte. Rucola/Rauke, Ringelblume/Calendula/ Borretsch, Bärlauch - Harvest. Arugula, marigold/calendula, borage, wild garlic

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war der Käfer, der mich 12 Tage lang plagte, nicht der Norovirus. Dazu ging es zu lang. Inzwischen ist es vielleicht nicht mehr wichtig, aber für ein anderes Mal nehme ich mir vor, darauf zu bestehen, dass ich getestet werde. 1-3% erwischt Covid-19 über Magen und/oder Bauch. Ich bin jetzt nicht sicher, ob ich noch ansteckend bin oder nicht und gehöre ausserdem zu zwei Risikogruppen.

Da ich keinen Kontakt zur Aussenwelt hatte und immer Maske trug, wenn die Spitex kam (diese mit Maske und Handschuhen) sollte der Käfer nicht weitergegangen sein.

Vermutlich wäre es doch sinnvoll, dass jemand mit abwechselnd Hals- und Ohrenweh, Brechen und Durchfall, Hals- und Ohrenschmerzen getestet wird. Ich halte mich jedenfalls immer noch fern von anderen, damit ich niemanden anstecke.

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